Schachgesellschaft Glückstadt von 1920 e. V.

Chronik Teil 6

Teil 6: Bezirkschaos (1980 bis 1987)

Die Saison 1979/1980 stand bei der SG Glückstadt für einen absoluten Neuanfang das Debakel vom Abstieg in die Bezirksliga West ließ nichts gutes verheißen.

Und so blieb es im Jahr 1980 dann auch vornehmlich bei einigen Einzelerfolgen, denn das Team SG Glückstadt I konnte die sofortige Rückkehr in die Verbandsliga nicht realisieren. Zurück blieb ein ziemlich trostloser Vizemeistertitel. Dies war viel zu wenig für die Ansprüche der landesliga- und verbandsligagewohnten Elbstädter. Die besten Einzelergebnisse für SG Glückstadt I erzielten Peter Magdorf (6½ aus 7), Helmut Appel (5 aus 6) und Hilke Jessen (5 aus 6). Auch Claus-Dieter Scheller, Wolfgang Baczinski, Karl Nissen, Herbert Mitternacht und Helmut Rutkowski schnitten gut bis respektabel ab, für den Meistertitel reichte es aber eben doch nicht.

Auch das Team SG Glückstadt II spielte in der tiefsten Bezirksebene mehr schlecht als recht und belegte nur einen Platz im unteren Mittelfeld der Liga.

Auf Einzelturnieren lief es wie bereits erwähnt erfreulicher: 1980 wurde Wolfgang Baczinski Steinburger Kreismeister. Baczinski konnte im Endspiel den Hohenlockstedter Billerbeck schlagen. Dieser hatte zuvor im Halbfinale Peter Magdorf besiegt.

Für Magdorf war 1980 sowieso ein recht erfolgreiches Jahr, denn er wurde Glückstädter Vereinsmeister. Er erreichte sehr gute 10½ Punkte aus 11 Partien und landete mit deutlichem Vorsprung vor den beiden ebenfalls hervorragend punktenden Hilke Jessen und Wolfgang Baczinski (beide 9 Punkte aus 11 Partien).

Vereinsblitzmeister 1980 wurde Wolfgang Baczinski, der insgesamt 19 Punkte aus 20 Begegnungen erreichte. Vizeblitzmeister wurde Claus-Dieter Scheller mit 18½ Punkten.

Auch das Jonni-Eberlin-Pokalturnier ging an Wolfgang Baczinski, der hier nur einen halben Zähler aus elf Partien abgab. Denkbar knapp dahinter rangierte erneut Vize Claus-Dieter Scheller (10/11) mit deutlichem Vorsprung auf den Dritten Peter Magdorf (7½/11).

Hilke Jessen und Christine Friedrichsen nahmen für Schleswig-Holsteins Länderauswahl an einem Schach-Länderkampf teil.

Die Saison 1980/81 lief dann auch endlich auf Mannschaftsebene wieder etwas erfreulicher. Das Team SG Glückstadt I konnte in einem wahren Finale Tabellenführer SC WristKellinghusen mit 5½:2½ besiegen, vom BezirksligaThron stürzen und in die Verbandsliga aufsteigen! Dieses Match wird stets in denkwürdiger Erinnerung bleiben, da das Team SG Glückstadt I es als allererste Mannschaft überhaupt schaffte, die erste Schachmannschaft des nur kurze Zeit zuvor gegründeten SC Wrist-Kellinghusen zu besiegen !

Endtabelle Bezirksliga West 1980/81

1.

SG Glückstadt I

45

14:2

2.

SC Wrist-Kellinghusen

40½

14:2

3.

Uetersener SK

42

12:4

4.

SK Brunsbüttel

31

9:7

5.

SK Kollmar

33

8:8

6.

SF Burg

32

6:10

7.

SK Hohenlockstedt

23

5:11

8.

SV Quickborn

24½

4:12

9.

Büsumer SV

17

0:16

Damals konnten nur die Brunsbütteler Schachfreunde SG Glückstadt I schlagen, während Wrist im direkten Duell dem Titelaspiranten unterlag. Da damals noch die Anzahl der gesammelten Brettpunkte bei Punktgleichheit den Ausschlag für eine Platzierung ergab, standen die Elbstädter somit als Aufsteiger in die Verbandsliga fest.

Kurioserweise sollte selbiges Thema wenige Jahre später zwischen SG Glückstadt und SC WristKellinghusen nochmal für Furore sorgen. Dazu aber später mehr ...

Zum 01.01.1981 konnte die Schachgesellschaft übrigens immerhin 30 Vereinsmitglieder ausweisen, auch diesbezüglich hatte man schon schlimmere Zeiten erlebt. Zudem gab es noch organisatorische Veränderungen, denn Gerald Roth wurde als Nachfolger von Herbert Mitternacht zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Wer nun aber glaubte, dass es mit dem Schach der Elbstädter wieder vorwärts gehen würde, der sah sich von der Saison 1981/82 arg enttäuscht, denn nach nur einem Jahr Verbandsligazugehörigkeit fuhr der Fahrstuhl wieder nach unten  in die Bezirksliga West! Besonders herausragende Ergebnisse gab es nur von Helmut Appel, der immerhin drei Punkte aus drei Begegnungen erreichte. Ansonsten blieb nur Peter Magdorf mit fünf Punkten aus acht Partien über der 50 %-Marke. Zuwenig, um in der Verbandsliga bestehen zu können.

1982 kam es übrigens auch zur Nachmeldung von Thies Heinemann, der später noch von sich Reden machen sollte. Die Dokumente wiesen nach, dass Karl Piwonka (Itzehoe) am 23.04.1982 die vorläufige Spielerlaubnis schriftlich genehmigte. Damit begann eine große SchachÄra ...

Unstimmigkeiten gab es 1982 nicht nur beim Punktspielbetrieb, sondern auch auf Vorstandsebene der Schachgesellschaft: Der erst 1981 zum Vorsitzenden gewählte Gerald Roth wurde am 14.05.1982 nach Unstimmigkeiten von Hilke Jessen als Vorsitzenden abgelöst.

In der Saison 1981/82 gelang zumindest der zweiten Glückstädter Mannschaft in der Bezirksklasse mit 10:4 Mannschaftspunkten ein guter 3. Platz. Vor den Elbestädtern landeten nur Meister SK Brunsbüttel II und der Vorjahresabsteiger Büsumer SV. Interessant ist auch, dass eine Schachmannschaft aus Wilster an den Bezirksklassenspielen beteiligt war. Diese wurde allerdings abgeschlagen ohne Mannschaftspunkt Tabellenletzter.

Leider gab es aus der „Vorstandszeit Roth“ keine weiteren Aufzeichnungen, so dass sich aus den Jahren 1981 und 1982 nicht erschöpfend berichten lässt.

Für das Jahr 1983 würden bei der SG Glückstadt schon 39 Mitglieder gemeldet, fast 25 % mehr als noch im Vorjahr.

Richtig ruhig und entspannt wurde es aber auch 1983 nicht beim Spielbetrieb. So kam es am 17.09.1983 zu einer Versammlung des Schachbezirks West, auf der die Bewertung des abgebrochenen Mannschaftskampfes SF Burg I-SG Glückstadt I die Tagesordnung beherrschte. Der damalige Mannschaftskampf wurde von der SG Glückstadt abgebrochen, weil es in Burg zu laut war. Das Spiel wurde mit 4:4 abgeschätzt. Mit diesem Abschätzungsergebnis erklärten sich beide Vereine einverstanden, aber der SC Wrist-Kellinghusen protestierte, da bei einer Glückstädter Niederlage der SC Wrist-Kellinghusen in die Verbandsliga aufgestiegen wäre. Letztlich blieb es aber bei dem Glückstädter Aufstieg.

Die Endtabelle der Bezirksliga West 1982/83 lautete:


1.

SG Glückstadt I

42

14:2

2.

SC Wrist-Kellinghusen

43

13:5

3.

SF Burg

41½

11:7

4.

Itzehoer SV II

39½

11:7

5.

SK Kollmar

38½

11:7

6.

SV Quickborn

32½

9:9

7.

Uetersener SK

39½

8:10

8.

SK Brunsbüttel

33

8:10

9.

Büsumer SV

30½

4:14

10.

MTV Barmstedt II

20½

1:17

Für das Aufstiegsteams spielten Baczinski (4 aus 9), Appel (3 aus 5), Scheller (7½ aus 9), Jessen (5½ aus 9), Frank Harnau (6 aus 9), Mitternacht (4½ aus 8), Rohr (1½ aus 4), H. Münster (1½ aus 3), Rutkowski (4 aus 7), Bülck (0½ aus 2), Timm (4 aus 6) und Schipmann (0 aus 1).

Blitz-Vereinsmeister von 1983 wurde Claus-Dieter Scheller vor Baczinski und Thies Heinemann, der sozusagen erstmals im Erwachsenen-Spielbetrieb auf sich aufmerksam machte.

Die Glückstädter Schachjugend wurde punktgleich hinter den SF Burg Vizemeister der Jugendbezirksliga Westküste. Insgesamt nahmen immerhin drei Glückstädter Jugendteams an den Punktspielwettbewerben teil.

Bei der Schleswig-Holsteinischen Blitz-Einzelmeisterschaft in Neumünster wurde Hans-Werner Stark geteilter Erster mit Zeller (Kieler SG), Pohl (Husumer SV) und. Dreyer (Lübecker SV). Nach Stichkämpfen belegte er den vierten Platz. Claus-Dieter Scheller wurde 15. von 18 Teilnehmern.

Bei den Damen gab es ebenfalls regen Turnierbetrieb, so nahmen die Glückstädterinnen Friedrichsen und Jessen für Schleswig-Holstein an der Damen-Mannschaftsmeisterschaft teil. Hier erzielten sie durchschnittliche Ergebnisse. Hilke Jessen wurde zudem VizeBlitzmeisterin des nördlichsten Bundeslandes. Turniersiegerin wurde hier die Norderstedterin Anke Freter.

Das vom Itzehoer SV aufgrund des 60-jährigen Vereinsjubiläums veranstaltete Mannschaftsblitzturnier wurde von der SG Glückstadt gewonnen, die sich vor dem Elmshorner SC, dem Itzehoer SV und dem SK Kollmar durchsetzen konnte. Für die SG Glückstadt spielten Scheller, Baczinski, Heinemann und Jessen.

Der Ende 1983 ausgetragene Itzehoer Stadtpokal wurde mit acht Punkten aus neun Partien von Thomas Richert (Itzehoe) vor Dirk Billerbeck (SK Hohenlockstedt, 7 aus 9) und Claus-Dieter Scheller (6½ aus 9) gewonnen.

Ab der Saison 1983/84 war es nun aber endlich vorbei mit der Fahrstuhlfahrerei zwischen Bezirksliga und Verbandsliga, das Team SG Glückstadt I schaffte den Klassenerhalt. Herausragende Punkte-Scorer dieses Teams waren Helmut Appel (5 aus 5!) und Thies Heinemann (4 aus 5).

Nicht nur auf Mannschaftsebene, sondern auch einzelne Glückstädter schafften beachtenswerte Platzierungen. Claus-Dieter Scheller wurde Dritter von 20 Teilnehmern bei den Kandidaten. Bei der gleichen Landesmeisterschaft in Eckernförde 1984 erreichte Peter Magdorf sieben Punkte im Hauptturnier, welches er gewann. Auch Hilke Jessen war erfolgreich. Sie spielte für die Schleswig-Holsteinische Damen-Auswahl bei der Norddeutschen Damen-Mannschaftsmeisterschaft und erreichte in Spielen gegen Bremen, Hamburg und Berlin immerhin zwei Punkte aus drei Begegnungen. Sie wurde 1984 auch Vize-Blitzmeisterin hinter Anke Freter.

Glückstädter Vereinsmeister im Blitz wurde am 31.08.1984 Wolfgang Baczinski (21½ Punkte aus 24 Partien) vor Scheller (19½ Punkte) und Langbehn (19½ Punkte). Platz 4 ging an Frank Harnau (17 Punkte) vor Rüdiger Kraas (14 Punkte).

Im Jahre 1984 kam es auch zu einigen Simultanveranstaltungen. So besiegte Claus-Dieter Scheller in Elmshorn den britischen GM Nunn, der damals am Spitzenbrett des Hamburger SK spielte. Wenig später erreichte Torsten Schipmann bei einer Simultanveranstaltung in Raumanns Gasthof einen Sieg gegen den Münchener GM Stefan Kindermann. Gegen den GM remisiert haben u.a. die Glückstädter Thies Heinemann (13 Jahre alt), Helmut Rutkowski und Hagen Scheffler.

1985 verlief es dann noch erfolgreicher als schon im Jahr zuvor, denn das Glückstädter Verbandsliga-Team schaffte einen guten dritten Platz. SG Glückstadt II siegte in der Bezirksklasse mit 11:1 Punkten und schaffte somit die Rückkehr in die Bezirksliga West.

Vereinsmeister dieses Jahres wurde Claus-Dieter Scheller mit fünf Punkten aus  sechs Partien vor dem Zweiten Torsten Schipmann (4 aus 6) und Stefan Kock (ebenfalls 4 aus 6). In der B-Gruppe der Vereinsmeisterschaft siegte Hagen Scheffler vor Rüdiger Kraas, der als Einziger der B-Runde Scheffler besiegen konnte.

Die Glückstädter Damen Jessen (1/3), Friedrichsen (2/2) und Wulff (1/1) spielten bei der Norddeutschen Damen-Mannschaftsmeisterschaft mit.

Vereins-Blitzmeister 1985 wurde klar mit drei Punkten Vorsprung der immer stärker agierende Thies Heinemann. Er schaffte in diesem Blitz-Marathon 26 Punkte aus 28 Partien. Zweiter wurde C.-D. Scheller (23 Punkte) vor Wolfgang Baczinski (21½ Punkte).

Auch die Saison 1985/86 lief weiterhin gut für die Elbestädter, denn mit 11:7 Mannschaftspunkten wurde problemlos der Klassenerhalt erreicht. Garanten für den Erfolg waren (wie bereits in der VerbandsligaSaison 1983/84) die Spieler Appel und Heinemann.

Beide erreichten im hinteren Mannschaftsbereich sieben Punkte aus acht Begegnungen. SG Glückstadt II konnte sich als Aufsteiger in der Bezirksliga halten, während der dritten Mannschaft als Vize-Bezirksklassen-Meister sogar der Aufstieg gelang.

Der Aufstieg von SG Glückstadt III aber mit Besonderheiten gespickt: Das Steinburger Team führte bis zur letzten Runde die Tabelle an, leistete sich dann aber noch einen Ausrutscher gegen das Team SV Quickborn II (2:6-Niederlage). Daraufhin wurden mit 14:2 Mannschaftspunkten die SF Pinneberg Bezirksklassen-Meister. Auf Antrag der SG Glückstadt stieg dann aber auch ebenfalls der Zweitplatzierte mit in die Bezirksliga auf. Sieben Stimmen waren für den Glückstädter Aufstieg, vier dagegen und es gab sechs Enthaltungen. Diese Regelung gab es aber nur ausnahmsweise für die Saison 1986/87.

Zum erfolgreichen Team SG Glückstadt III gehörten u. a. Peter Möller (4½/6), Stephan Harnau (6/8), Rüdiger Kraas (6½/8), Rolf Timm (5½/7), Thorsten Grön (5/8), Markus Penkwitz (2/2) und Jens Albers (3/4).

Vereinsmeister der SG Glückstadt 1986 wurde erneut Claus-Dieter Scheller, der somit seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte. Diesmal benötigte er aber noch einen Stichkampf-Erfolg gegen den zuvor punktgleichen Wolfgang Baczinski. Im Stichkampf konnte sich Claus-Dieter Scheller dann mit 2:1 durchsetzen. Zuvor hatten beide in der AGruppe zehn Punkte aus zwölf Partien gesammelt. Der dritte Platz ging an den jugendlichen Stefan Kock, der es auf acht Punkte brachte.

In der B-Gruppe gewann Stephan Harnau punktgleich vor Rüdiger Kraas. Beide erreichten sechs Punkte aus acht Spielen, aber Harnau konnte die bessere Wertung vorweisen. Auf den Plätzen folgten Jürgen Münster und Joachim Bülck (beide 5½ Punkte), Herbert Wünschenmeyer (5 Punkte) und Harri Tiegs (4½ Punkte). Die beiden stärksten Spieler der B-Gruppe, Stephan Harnau und Rüdiger Kraas, schafften dann auch in einer Extra-Runde den Aufstieg in die A-Gruppe der Glückstädter Vereinsmeisterschaft 1987.

Bei der offenen Pinneberger Stadtmeisterschaft 1986 gewann Klaus van Riesen mit zwölf Punkten aus 14 Partien das Turnier. Claus-Dieter Scheller wurde bei diesem Event mit elf Punkten geteilter Zweiter.

Die Saison 1986/87 lief wieder nicht ohne Tumulte ab, so gab es zum Ende dieser Verbandsligasaison ein sonderbares Saisonfinale: Der Schlussrunden-Gegner von SG Glückstadt I, das Team SG Neumünster II , trat nicht mehr an und verlor den Kampf somit 0:8 kampflos. Dies bedeutete, dass SG Glückstadt I und WristKellinghusen I mit der gleichen Anzahl an Mannschaftspunkten durch das Ziel gingen, wobei die Aufstiegsentscheidung aber zugunsten der Elbestädter fallen sollte, da diese mehr Brettpunkte sammeln konnten. Daraufhin legten die Wrister Protest ein mit der Begründung, dass Glückstadt während des Saisonverlaufs mehrfach kampflose Punkte zugesprochen bekam. Indessen blieb gleicher Vorteil aber auch den Wristern während der VerbandsligaSaison 1986/87 nicht vorenthalten. Über die Sommerpause war nun das Schiedsgericht gefragt, das letztlich beiden Vereinen den LandesligaAufstieg zusprach. Damit sollte die Landesliga 1987/88 mit zwölf statt zehn Teams durchgeführt werden. Außerdem wurde die Turnierordnung dahingehend geändert, dass bei zukünftiger Punktgleichheit nicht mehr die Anzahl der Brettpunkte, sondern ein Stichkampf über Auf- und Abstieg entscheiden sollte.

Auf Glückstädter Vereinsebene wurde Thies Heinemann mit zehn Punkten aus zehn Partien souverän Vereinsmeister. Er erreichte somit drei Punkte Vorsprung vor Vizemeister Wolfgang Baczinski. Platz 3 ging an Günter Krull. Titelverteidiger Claus-Dieter Scheller landete diesmal mit 50 % im Mittelfeld des Turniers. Die beiden Aufsteiger Stephan Harnau und Rüdiger Kraas hatten es erwartet schwer und belegten die letzten Plätze. Die B-Gruppe wurde von Detlef Friedrichsen (9½/11) vor Henning Münster (8½/11) gewonnen.

Auch der Eberlin-Schnellschach-Pokal ging mit 10 aus 11 an Thies Heinemann.

1987 war auch für Hilke Jessen ein erfolgreiches Jahr, denn sie wurde Schleswig-Holsteinische Damen-Landesmeisterin!

Neben den einzelnen Erfolgen verschiedener Glückstädter sowie dem Aufstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga waren auch die Jugendspieler des Vereins erfolgreich. Auch sie schafften den Aufstieg in die Landesliga: in einem Stichkampf besiegten sie den SC Eckernförde deutlich mit 3½:½. Bei diesem Stichkampf spielten die Jugendlichen Heinemann, Kock, Kraas und Penkwitz für die SG Glückstadt.

Wie sich die beiden Glückstädter Landesliga-Aufsteiger nun in der Saison 1987/88 und danach präsentierten und was sonst noch so alles passierte, kann in der Folge „Auf Jahre Steinburgs Nr. 1“ nachlesen werden.

Zum Abschluss noch die gewohnte Statistik:

Vereinsmeister der SG Glückstadt
1980   Peter Magdorf
1981-1984 unbekannt
1985   Claus-Dieter Scheller
1986   Claus-Dieter Scheller
1987 Thies Heinemann

Vereinsvorsitzende
1980-1981  Herbert Mitternacht
1981-1982  Gerald Roth
1982-1987  Hilke Jessen